Evaluation des Dokumentarfilms "Liebe"

Evaluation des Dokumentarfilms "Liebe"

Thema

Ein Film über Jugendliche und ihre große Liebe in dem Jugendliche von ihren ganz persönlichen Liebesgeschichten erzählen; über Widerstände der Eltern, Verlassenwerden oder den Umgang mit Eifersucht. Zentrale Fragen der Untersuchung waren z. B.: Regt der Film Jugendliche an, sich mit Fragen rund um Liebe und Sexualität auseinanderzusetzen? Werden die angesprochenen Themen als wichtig angesehen?

Stand der PDF-Archivdatei: September 2003

Medienart

Broschüre, 10 Seiten, DIN A4

Schutzgebühr

Inhalt

Die BZgA begleitete fachlich die Erstellung des Dokumentarfilms „Liebe“ der im Auftrag des Bayerischen Rundfunks (BR) gedreht wurde. In diesem Film berichten Jugendliche, die aufgrund einer Bewerbung ausgewählt wurden, von ihren ganz persönlichen Liebesgeschichten. Der Film wurde auf den Hofer Filmtagen 2003 präsentiert und im Februar 2004 vom BR erstmalig ausgestrahlt.

Eine verkürzte Version soll zur Sexualaufklärung in Schulen, Jugendzentren und anderen Jugendeinrichtungen zur Verfügung gestellt werden. Ziel des Films ist es, Jugendliche dazu anzuregen, sich mit dem Thema Liebe auseinanderzusetzen. Im Film sprechen Jugendliche sehr offen über ihre persönlichen Liebesgeschichten, etwa über großes Glück, über den Widerstand der Eltern, über das Verlassenwerden, über unerfüllte Sehnsucht und Zukunftsfantasien, oder über ihren Umgang mit Eifersucht. Dabei kommen sowohl hetero- als auch homosexuelle Liebespaare zu Wort. Zwischen diesen „Liebesgeschichten“ reflektieren die Jugendlichen in Montage-Sequenzen über zentrale Themen, z. B. „Was zeichnet eine gute Beziehung aus?“ oder „Was ist guter Sex?“

Um die Akzeptanz und Wirkung zu überprüfen, hat IFUMA, Institut für Marktforschung, im Auftrag der BZgA den Film im September 2003 evaluiert. Es ging um die Frage, inwieweit „Liebe“ die Zielgruppe der Jugendlichen anspricht. Wird der Film akzeptiert und werden die Themen als bedeutsam eingeschätzt? Ist die jugendliche Lebenswelt im Film glaubwürdig, der Sprachstil authentisch, spricht die Musik die Jugendlichen an? Was wird als langweilig empfunden, was ist aufregend und geht nahe? Erkennen sich die Jugendlichen in einzelnen Personen wieder, oder erkennen sie zumindest Situationen, in denen sich Freunde oder Bekannte befinden? Gibt es im Film peinliche Stellen? Hat der Film die richtige Länge, oder lässt die Aufmerksamkeit der Jugendlichen beim Zuschauen nach?
IFUMA zeigte den Film 93 Jugendlichen im Alter von 16 bis 19 Jahren und befragte sie schriftlich nach ihrem Eindruck. Befragt wurden jeweils zur Hälfte junge Männer und junge Frauen. 27 Jugendliche hatten einen Hauptschulabschluss, 25 verfügten über mittlere Reife oder strebten diese an, 41 Jugendliche waren GymnasiastInnen oder AbiturientInnen. In einer zweiten Untersuchung wurde eine kleinere Zahl von 16 Jugendlichen ein weiteres Mal, diesmal zu einem vertiefenden, 60-minütigen Gespräch, eingeladen.

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